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Überbrückungshilfe III – Verbesserung und Eigenkapitalzuschuss (BMF)

UPADTE: 15.04.2021 Verbesserung und Eigenkapitalzuschuss bei der Überbrückungshilfe III

Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, erhalten einen neuen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss. Darüber hinaus werden die Bedingungen (Ziffer 8 des MPK-Beschlusses vom 23.03.2021).

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Änderungen bei der Neustarthilfe

Viele Soloselbstständige haben nur geringe Fixkosten. Die offiziellen FAQ zur Neustarthilfe wurden neu gefasst. Danach kann sie auch von Ein-Personen-Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen werden. Außerdem können Anträge jetzt auch über prüfende Dritte gestellt werden.

Soloselbstständige und Kapitalgesellschaften mit einem Gesellschafter, so genannten Ein-Personen-Kapitalgesellschaften, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro erhalten. Anträge können seit dem 16.02.2021 gestellt werden. Details zur Neustarthilfe, zum Beispiel zur Anrechenbarkeit von Einnahmen und Umsätze, werden in den FAQ von BMF und BMWi erläutert.

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Überbrückungshilfe III kann ab sofort beantragt werden

Im Antragsportal des BMWi können jetzt die Anträge auf Überbrückungshilfe III gestellt werden. Hierzu wurden auch ausführliche FAQ bereitgestellt.

Die Überbrückungshilfe III soll Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler, die von den behördlichen Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, unterstützen. Hierbei handelt es sich um Zuschüsse vom Staat, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

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Coronavirus-Dokumentation erleichtert die Betriebsprüfung

Eine freiwillige Coronavirus-Dokumentation kann spätere Betriebsprüfungen erheblich erleichtern und hilft Ihnen den Überblick zu behalten.

Durch die Corona-Pandemie unterliegen viele Unternehmen und Selbständige behördlichen Einschränkungen und Auflagen, die zudem auch noch bundesweit stark variieren können. Umsatzausfälle infolge der behördlichen Corona-Maßnahmen und die Inanspruchnahme der Corona-Hilfen sind keine Seltenheit. Eine freiwillige Corona-Dokumentation kann helfen, den Überblick nicht zu verlieren und spätere Betriebsprüfungen erheblich zu erleichtern.

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Corona-Hilfen im November 2020

BMF-Mitteilung vom 29.10.2020 – Neue Corona-Hilfen in Aussicht gestellt

Der partielle Lockdown ab dem 02,11.2020 bis vorerst Ende November 2020 wird viele Unternehmen und Selbständige wirtschaftlich treffen. Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium planen daher eine Erweiterung der bestehenden finanziellen Hilfsangebote.

Praxis-Info

Außerordentliche Wirtschaftshilfe

Ausbezahlt werden soll eine einmalige Kostenpauschale als Wirtschaftshilfe für Unternehmen, denen aufgrund staatlicher Anordnung das Geschäft untersagt wird bzw. aufgrund bereits bestehender Anordnung untersagt ist. Gedeckt werden sollen damit die Fixkosten, die trotz der temporären Schließung des Unternehmensanfallen. Bezugspunkt für die Kostenpauschale ist der durchschnittliche wöchentliche Umsatz vom November 2019. Der Erstattungsbetrag beträgt 75% des entsprechenden Umsatzes für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten. Gezahlt wird die Kostenpauschale für jede angeordnete Lockdown-Woche.

Um nicht in eine detaillierte und sehr komplexe Kostenrechnung einsteigen zu müssen, werden die Fixkosten also pauschaliert. Dabei gibt das Beihilferecht der Europäischen Union bestimmte Grenzen vor. Daher werden die entsprechenden Prozentsätze für größere Unternehmen nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen behilferechtlichen Vorgaben der EU ermittelt.

Praxishinweise

Die gewährte außerordentliche Wirtschaftshilfe wird mit bereits erhaltenen staatlichen Leistungen für den Zeitraum, wie zum Beispiel Kurzarbeitergeld oder Überbrückungshilfe , oder mit eventuell späteren Leistungen aus der Überbrückungshilfe verrechnet. Das bedeutet, anderweitige Hilfen für den Zeitraum werden vom Erstattungsbetrag abgezogen.

Für junge Unternehmen, die erst nach dem November 2019 gegründet wurden, wird ein Vergleich mit den Umsätzen vom Oktober 2020 herangezogen.

Solo-Selbständige haben ein Wahlrecht: Sie können als Bezugsrahmen für den Umsatz auch den durchschnittlichen Vorjahresumsatz 2019 zugrunde legen.

Die Anträge sollen über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden können (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de).

Unterstützungsmaßnahmen für diejenigen Unternehmen, die indirekt, aber in vergleichbarer Weise durch die Lockdown-Anordnungen betroffen sind, befinden sich in Klärung.

KfW-Schnellkredite

Gleichzeitig wird interessierten kleinen Unternehmen eine zusätzliche Hilfe über Kreditprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Verfügung gestellt. Der KfW-Schnellkredit soll nun auch für Solo-Selbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten offenstehen.

Über die Hausbanken können die Unternehmen diese KfW-Schnellkredite mit einer Höhe von bis zu 300.000 Euro beantragen, abhängig vom im Jahre 2019 erzielten Umsatz. Eine Kreditrisikoprüfung findet nicht statt. Der Bund übernimmt dafür das vollständige Risiko und stellt die Hausbanken von der Haftung frei.

Überbrückungshilfe

Schließlich werden die Überbrückungshilfen, als Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten seit Juli 2020, an die veränderte Situation angepasst. Die Überbrückungshilfe wird dabei für den Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 – als Überbrückungshilfe III – verlängert und Konditionen verbessert. Denn es ist zu erwarten, dass einige Wirtschaftsbereiche auch in den kommenden Monaten erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebs hinnehmen müssen. Dies betrifft zum Beispiel den Bereich der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.