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Die Frist für die Beantragung der Überbrückungshilfe III Plus wurde bis zum 31.03.2022 verlängert. Förderzeitraum bleibt der Zeitraum von Juli bis Dezember 2021. Außerdem können die Schlussabrechnungen nun für alle Überbrückungshilfen (I, II, III und III Plus) bis zum 31.12.2022 eingereicht werden.

Die bis zum Jahresende verlängerte Überbrückungshilfe III Plus ist inhaltlich nahezu unverändert zur Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli bis September. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe III Plus sind Unternehmen mit einem durch Corona bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Die bisherige Antragsfrist endete am 31.12.2021. Sie ist nun um drei Monate verlängert worden. Hierzu siehe auch FAQ zur Corona-Überbrückungshilfe III Plus.

Es können auch alle Unternehmen einen Antrag stellen, die im Juni 2021 für die Überbrückungshilfe III antragsberechtigt und im Juli 2021 von der Hochwasserkatastrophe betroffen waren.

Seit dem 06.10.2021 können für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen Anträge auf die bis zum Jahresende verlängerte Überbrückungshilfe III Plus für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 gestellt werden. Auch die Beantragung der Neustarthilfe Plus für diesen Zeitraum ist möglich.

Stellung von Erst- oder Änderungsanträge

Unternehmen, die bereits die Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli und September 2021 erhalten haben, und weitere Hilfe benötigen, können die Förderung für die Verlängerungsmonate Oktober bis Dezember 2021 über einen Änderungsantrag erhalten.

Alle Unternehmen, die bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe III Plus gestellt haben, können einen Erstantrag auf die volle Förderperiode Juli bis Dezember 2021 stellen. Damit die Wirtschaftshilfen schnell wirken, können die Unternehmen bei Erstanträgen auch Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 100.000 EUR pro Monat erhalten.

Verlängerung der Neustarthilfe Plus

Auch die Neustarthilfe Plus für Soloselbständige wurde verlängert. Für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2021 können Soloselbständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, zusätzlich bis zu 4.500 EUR Unterstützung erhalten.

Die bis Jahresende verlängerte Neustarthilfe Plus ist danach inhaltlich unverändert zur Neustarthilfe Plus für die Monate Juli bis September 2021. Antragsberechtigt für die Direktantragsstellung Neustarthilfe Plus, die am 14.10.2021 gestartet ist, sind – wie auch bislang – Soloselbständige mit oder ohne Personengesellschaften sowie weitere Personengruppen, wie sogenannte kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten und ständige Beschäftigte. Voraussetzung ist insbesondere, dass die Selbständigkeit im Haupterwerb ausgeübt und dass höchstens eine Teilzeitkraft beschäftigt wird.

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